Seit langem wird der Weltenergiebedarf im wesentlichen durch nicht erneuerbare Ressourcen wie z. B. Kohle, Öl, Holz, Gas - und zum Teil auch durch Atomenergie – gedeckt. Es ist den Menschen klar, dass diese Energievorräte begrenzt sind.
Alternativen hierzu sind seit Jahren die Nutzung von Wind- und Sonnenenergie, in deren Bereichen erhebliche Fortschritte und Erweiterungen erzielt wurden.
Eine weitere neue Energiequelle der Zukunft ist die BIOENERGIE.
Es existieren zur Zeit in Deutschland circa 2000 Biogasanlagen. Diese erwirtschaften heute schon Strom für 500.000 Haushalte. So werden große Mengen von nicht erneuerbaren Energien eingespart. Der Fachverband Biogas e. V. prognostiziert für das Jahr 2006 eine Erhöhung der vorhandenen Anlagen auf insgesamt 4000.
Die günstigen Bedingungen (Erneuerbare-Energien-Gesetz, öffentliche Förderung etc.) fördern den Bau von Biogasanlagen und ermöglichen dem Landwirt durch den Verkauf von elektrischer und/oder thermischer Energie ein weiteres zukunftsträchtiges Standbein.
Die Erzeugung von Biogas ( 50 – 75 % Methan, 25 – 50 % Kohlendioxid, sowie Spurengas) ist ein Teil der landwirtschaftlichen Urproduktion, die sich durch eine umweltschonende Kreislaufwirtschaft auszeichnet.
Biogas entsteht in mehreren Stufen: in Gärbehältern bauen Bakterien unter Luftausschluß Biomasse zu Biogas ab, mit dem ein Verbrennungsmotor betrieben wird, der einen Generator zur Stromerzeugung antreibt. Diese Einheit heißt Blockheizkraftwerk (BHKW). Der so gewonnene Strom wird in das Stromnetz eingespeist, bzw. teilweise auch an den landwirtschaftlichen Hof abgegeben. Die Abwärme des BHKW kann z. B zum Heizen anliegender Wohnhäuser genutzt werden.
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